Was du von Donald Trump über erfolgreiche Führung lernen kannst

Ehe jetzt gleich der „Shitstorm“ über mich hereinbricht: Nein, ich bin kein Fan von Donald Trump und wahrscheinlich werde ich es auch so schnell nicht. Aber eines ist Fakt, Donald Trump ist ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann- und zwar schon seit sehr langer Zeit!

Ist er beliebt, nein! Ist er ein guter Chef- wahrscheinlich auch nein. Aber er hat Erfolg in dem was er tut. Das bewies er nicht unlängst bei seiner Wahl zum US- Präsidenten.

Ich möchte nun zwingend davon abraten, sich so zu verhalten wie Donald Trump. Aber ich möchte dir ein paar Punkte aufzeigen, die du von ihm über Erfolg lernen kannst.

  1. Sprache

In einem sind wir uns einig, Donald Trump spricht so, dass er verstanden wird. Er holt sich die Aufmerksamkeit seines Publikums und ist in der Lage seine Ideen zu verkaufen.

Warum ist das so?

Weil er weiß, was sein Publikum bewegt, was sie beschäftigt und nicht zuletzt, worum sich seine Zuhörer sorgen (beispielsweise zu viele illegale Einwanderer). Und er kennt deren Background, also die Art wie sein Publikum kommuniziert.

Er adaptiert ihre Sprachweise und lässt sich so auf die gleiche Ebene ein. Er signalisiert damit, dass er sie versteht und sie unterstützt.

Was heißt das für dich?

Überlege dir, mit welcher Ebene du in deinem Unternehmen kommunizierst. Was sind deren Sorgen/ Probleme/ Ängste? Wie stark ist deren Bedürfnis/ Fähigkeit sich mit dir in Fachchinesisch zu unterhalten?

  1. Entscheidungen

Donald Trump trifft Entscheidungen. Es sind (werden) nicht immer die Besten (sein), aber er trifft sie und das bei durchaus kalkulierbaren Risiken. Was meinst du wohl wird passieren, wenn die Mauer weder gebaut noch von den Mexikanern bezahlt wird? Richtig, nichts bzw. nicht viel.

Was heißt das für dich?

Triff Entscheidungen! Nicht alle werden richtig sein, aber besser als eine nicht- getroffene Entscheidung, bei der Mitarbeiter quasi im Nichts schweben und handlungsunfähig sind, ist eine schlechte oder falsche Entscheidung allemal. Die kann man nämlich gegebenenfalls korrigieren.

  1. Ziele und Visionen

Donald Trump hat eine klare Vorstellung davon, wo er hinwill. Er hat eine Vision „Make America great again!“ Klingt pathetisch? Ist es auch. Aber er ermöglicht es seinen Anhängern sich damit zu identifizieren.

Folgendes Zitat von ihm bringt es auf den Punkt: „You have to think anyway, so why not think big?“

Was heißt das für dich?

Male für dich/ dein Unternehmen/ deine Abteilung eine Vision. Möglichst bildhaft! So das jeder deine Vision verstehen kann, das jeder weiß wo du hinwillst und was deine Ziele sind.

Nur auf diese Weise werden sich deine Mitarbeiter mit diesen Zielen identifizieren können!

  1. Selbstvertrauen

In einem dürften wir uns einig sein, Donald Trump strotzt nur so vor Selbstvertrauen. Wir könnten ihn auch als Narzist, als Psychopat oder Choleriker bezeichnen. Nichts davon möchte ich dir als Grundlage für deine Führung empfehlen, außer dem Quäntchen Selbstbewusstsein.

Was heißt das für dich?

Trump meinte einmal „Show me someone without an ego, and I’ll show you a loser”. Ganz unrecht hat er damit nicht. Wie sollen dir die Mitarbeiter vertrauen, wenn du dir nicht selbst vertraust? Selbstvertrauen ist definitiv einer der Schlüssel zu einer erfolgreichen Führungskraft!

  1. Liebe das was du tust

An dieser Stelle bin ich absolut auf der Seite von Donald Trump. Er sagte: „If you‘ re interested in ‚balancing‘ work and pleasure, stop trying to balance them. Instead, make your work more pleasurable.”

Auf den Punkt gebracht, heißt das für dich:

Tu das, was du tust mit Liebe. Nur wenn du selbst begeistert bist, von deiner Aufgabe/ deiner Verantwortung/ deinem Unternehmen/ deinen Produkten/… NUR dann wirst du auch deine Mitarbeiter mit dieser Begeisterung anstecken.

Du siehst also, auch von schlechten Vorbildern kann man noch etwas lernen. Wer lieber von Guten lernt, kann das selbstverständlich hier bei mir tun.

Herzliche Grüße vom Donald-Trump-NICHT-Fan

Julia Bock

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