Disziplin ist wie eine Schokoladendiät- Sch…!

Entschuldige die etwas rigerose Wortwahl, aber genauso ist es.

Disziplin ist wie eine (Schokoladen-) Diät!

Ab und an packt es mich und mein Gesundheitswahn kommt zu Ausbruch. Da heißt es dann bei mir weniger Schokolade, mehr Gesundes!

Meinen Mann beeindrucken solche Entscheidungen meist etwas weniger und die Tafel Schokolade wird am Abend dann trotzdem von ihm geöffnet. Unter Beobachtung gelingt es mir dann auch tatsächlich durchzuhalten. Denn jedes Mal, wenn sich meine Hand Richtung Schokolade bewegt, kommt eine Bemerkung à la „Ich denke du wolltest auf Schokolade verzichten?!“

Also keine Schokolade!

Zumindest an dem Abend. Am nächsten Tag ist mein Mann nämlich auf Arbeit und ich sitze an meinem Schreibtisch. Und weißt du, welcher Gedanke dann aufblitzt? Genau! Da ist noch SCHOKOLADE!

Und dann drehen sich die Gedanken nur noch um Schokolade. Also genau um das Thema, welches du unbedingt vermeiden willst.

Wenn du einen sehr starken Willen hast, hältst du eine ganze Weile durch. Aber irgendwann wirst du schwach und denkst dir „nur ein gaaanz kleines Stückchen“.

Und dann noch eins… ganz klein, versteht sich.

Und schwupps ist auf einmal die Schokolade verschwunden. Problem gelöst. Bis der Göttergatte spöttisch am Abend die nächste Tafel aufmacht und sich das Rad von vorn beginnt zu drehen.

Was hat jetzt die Schokoladen-Diät mit Disziplin zu tun?

Es ist das gleiche Prinzip.

Alles was du nicht freiwillig tust, alles was du denkst tun zu müssen, wird nicht von Erfolg gekrönt sein.

Mit der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist es also wie mit der Schokolade.

Solange jemand neben dir steht und dir einflüstert, was du wie und warum zu tun hast, wirst du es tun. Du stehst ja unter Beobachtung.

Wird dir also gesagt, dass, wenn du nur 30 Stunden arbeiten gehst,

  • du keinen Beitrag für die Gesellschaft leistet,
  • das Geld nie im Leben für dich und deine Kinder reicht
  • du nie Karriere machst, weil es mit 30 Stunden nicht geht oder
  • du mit Kindern so schon keine Chance auf dem Arbeitsmarkt hast- erst recht nicht bei Teilzeitwunsch.

Dann neigt man dazu, dieser kleinen fiesen Stimme im Hirn (manchmal auch recht reale Familienmitglieder, Freunde oder andere nette Zeitgenossen 😉 ) recht zu geben.

Und dann beginnt die Qual, das was man landläufig als Disziplin bezeichnet. Dir wird eingeredet, dass du nur diszipliniert genug sein musst, um erfolgreich zu sein. Du brauchst nur Disziplin um die Kinder gut zu versorgen. Du brauchst nur Disziplin um glücklich zu sein.

Das sehe ich anders!

Gehst du so an dein Leben heran, wirst du irgendwann feststellen,

  • dass du nicht glücklich bist,
  • dass du mehr vom Leben erwartet hättest,
  • dass dir irgendetwas fehlt
Alles was du tust solltest du mit Liebe, Überzeugung und Herzblut tun!

Natürlich muss man arbeiten, wenn man gut leben will, in den Urlaub fahren will oder den Kindern jeden Wunsch erfüllen möchte (bitte tu das aber nicht zu häufig 😉 ).

Aber was, wenn aus dem „muss“ ein „wollen“ wird? Was wenn du einen Job hast, der kein Job ist sondern eine Berufung? Was wenn du genau so arbeitest, dass noch genug Zeit für dich und deine Familie bleibt?

Wäre das nicht ein wirklich glückliches Leben? Ist es nicht das Leben, was alle wollen und nur manche leben?

Warum solltest ausgerechnet du darauf verzichten?

Lass dich von den vielen kleinen Stimmen nicht beirren! Vergiss die Disziplin, vergiss die Diät und finde das was dich glücklich macht!

Vielleicht weißt du es ja auch schon und musst nur noch den richtigen Weg finden?! Egal wo du stehst, ich helfe dir gern. Schick mir einfach eine Mail an julia-bock@julia-bock.de und vereinbare eine 30-Minütige- Strategie-Session mit mir, bei der wir schauen wo du stehst und wie ich dir helfen kann.

Deine Julia

Schreib mir in meine Facebookgruppe, ob du deinen Weg schon gefunden hast oder noch auf die Schokolade verzichtest. Ich freu mich auf dich!

 

Fährst du noch mit angezogener Handbremse? Erfolg beginnt im Kopf

Wie oft hast du dir schon etwas vorgenommen und es hat nicht geklappt? Sind dir dann Dinge durch den Kopf gegangen wie:

  • War ja sowieso klar, dass das nicht klappt
  • Ich habe es ja gleich gewusst
  • Ich kann halt nichts richtig machen
  • Ich habe ja sowieso nie Glück
  • Bei mir funktioniert sowas einfach nicht

Halt! STOPP!

Erfolg beginnt im Kopf!

Es gibt einen sehr weisen Spruch von Henry Ford

„Egal ob du denkst „Ich schaffe das“ oder „Das schaffe ich nicht“ du wirst in beiden Fällen Recht behalten“

Wenn dir also mal wieder etwas nicht gelingt, dann quäle dich nicht mit diesen Selbstvorwürfen! Zerfleische dich nicht selbst!

Was du stattdessen tun solltest ist zu prüfen, was du gedacht hast, als du begonnen hast. Waren da schon Zweifel in dir oder warst du absolut überzeugt von dem was du tust?

Ganz oft sitzt ein kleiner Mann bei uns im Ohr und säht leisen aber nachhaltigen Zweifel. Sätze wie „Das schaffst du nie!“ oder „Warum sollte ausgerechnet dir das gelingen?!“ kommen dann in dir hoch und verhindern deinen Erfolg.

Dein Mindset- also das was du denkst- ist letztendlich in großem Umfang daran beteiligt, ob und wie erfolgreich du bist bei dem was du tust.

Wenn du dir selbst immer wieder sagst- oder auch sagen lässt- „Das schaffst du nie!“ ist das so als würdest du mit angezogener Handbremse fahren.

Mit angezogener Handbremse fahren

Hast du das schon einmal versucht?

Mal davon abgesehen, dass du nicht besonders schnell vorwärts kommst, fängt es irgendwann an mächtig zu stinken, die Bremsbeläge werden heiß und verschleißen. Dem Motor bekommt es in aller Regel auch nicht so gut, da er wesentlich hochtouriger arbeiten muss als sonst.

Du weißt was ich dir damit sagen will, nicht wahr?

Deine Selbstzweifel sind deine angezogene Handbremse!

Wenn du wirklich Kind und Karriere locker unter einen Hut bringen, also Erfolg im Beruf und eine glückliche Mutter, sein willst, dann löse deine Handbremse!

Andernfalls bist du kaum in der Lage tolle Leistungen auf Arbeit zu bringen und dafür anerkannt zu werden. Die Karriereleiter hochklettern mit angezogener Handbremse funktioniert nun mal nicht. Gehaltserhöhung adé!

Und zu Hause? Glücklich, ausgeglichen und zufrieden, wenn das Auto qualmt? Wohl kaum!

Nur wenn es dir gut geht, kannst du dich gut um andere kümmern!

Und Frustration ist bei ausbleibender Anerkennung im Job meist vorprogrammiert.

Wenn das nächste mal der kleine Mann im Ohr der Meinung ist, er kennt dich besser als du dich selbst. Wenn er denkt dir sagen zu müssen, dass du etwas nicht kannst, dann pack ihn und wirf ihn soweit weg von dir wie du kannst!

Du bist deines eigenen Glückes Schmied, doch dafür musst du sorgsam auf deine Gedanken achten.

Komm in meine Facebook-Gruppe „Traumkarriere mit Kind!“ und erzähl  mir, welche Gedanken du gern abstellen würdest.

Liebe Grüße

Deine Julia

P.S.: Dieser Blogartikel ist ausdrücklich nicht an Narzissten gerichtet! Die dürfen sich gern öfter hinterfragen. Aber Menschen, die zu Selbstzweifeln neigen, sollten den Artikel ruhig öfter lesen 😉

6 Dinge, die du wissen musst, wenn du als Mutter Karriere machen willst

Warum machen einige Mütter Karriere und andere nicht? Abgesehen davon, dass nicht jede Mutter in ihrem Unternehmen die Leiter nach oben klettern will. Es gibt 6 Punkte an denen du arbeiten musst, wenn du als Mutter Karriere machen willst.

1. Perfektionismus ist nicht gefordert!

Es geht nicht darum alles perfekt zu machen, im Büro überall präsent zu sein, den größten Kuchen zum Kindergeburtstag zu backen und keinen Geburtstag der Kollegen zu vergessen. Verabschiede dich davon, wenn du denkst du musst die gute Seele im Büro sein und darfst nie Fehler machen.

Ganz im Gegenteil!

Setze Prioritäten, geh gegebenenfalls Kompromisse ein, ABER verabschiede deinen Perfektionistenteufel!

Wie das geht, kannst du hier nachlesen.

2. Beförderung erfolgt nach Sympathie und Führungskompetenz

Natürlich brauchst du Können, Talent, Wissen. Aber wenn du denkst allein damit befördert zu werden, dann muss ich dich enttäuschen.

Es geht nicht darum, wie viele Abschlüsse oder Weiterbildungen du hast. Es geht nicht darum, dass du immer die Beste bist.

Es geht darum, dass derjenige, der über Beförderungen entscheidet dich sympathisch findet und in dir Führungsqualitäten sieht. (Das altmodische „hochschlafen“ kommt trotzdem nicht in Betracht 😉 )

Also, identifiziere diejenigen, die für die Beförderungen verantwortlich sind und zeige denen, dass du Führungsqualitäten hast, dass du Verantwortung übernehmen kannst und willst und das du ganz nebenbei auch noch ein absolut sympathischer Mensch bist.

3. Verlang das was du wert bist

Viele Frauen verkaufen sich unter Wert bei ihrem Arbeitgeber. Vor Gehalts- und Karrieregesprächen kommen bei den meisten Frauen Zweifel hoch, ob man das Gehalt verlangen kann.

Ein Tipp: Wie kannst du erwarten, dass man in dir die Führungsqualitäten sieht, wenn du nicht selbst davon überzeugt bist? Und genau das wirst du ausstrahlen, wenn du ein Gehalt verlangst, was nicht der Tätigkeit und deinem Wert für das Unternehmen entspricht.

Sieh dir an, wie viel du für das Unternehmen leisten kannst oder vielleicht sogar schon geleistet hast. Welchen Mehrwert du deinem Arbeitgeber bringst. Und dann, dann setzt du ein realistisches Gehalt fest und schlägst mindestens nochmal 20% drauf.

Warum?

Na, weil es ja GehaltsVERHANDLUNG heißt und nicht Gehaltswünschen.

Ergo, dein Chef wird natürlich nicht zwingend dein erstes Gebot akzeptieren und so kannst du ihm sogar ein bisschen entgegenkommen und hast immer noch das Gehalt, was du tatsächlich wert bist.

Übrigens, wenn er doch sofort annimmt hast du wahrscheinlich zu wenig verlangt 😉

4. Kleidung macht Karrieren

Du willst befördert werden oder als Führungskraft ernst genommen werden?

Dann kleide dich so!

Das heißt nicht, dass du nur in Pumps und Kostüm auf Arbeit erscheinen sollst.

Nein, du solltest dich deiner Branche entsprechend kleiden. Aber eben ein bisschen besser als deine Mitarbeiter und Kollegen. Und definitiv keine Miniröcke, keine tiefen Ausschnitte, schulterfreie Blusen, T-Shirts oder ähnliches!

5. Vergiss dein Studium

Ok, dass mag absurd klingen. Aber geh nochmal zu Punkt 2. Du wirst nicht nur aufgrund deiner Noten oder Befähigungen befördert. Sondern danach, wie du wirkst. Also vertrauenswürdig, kompetent, seriös und belastbar wie ein Leader,…

Da hilft dein Studium wahrscheinlich eher weniger.

Also auf in die Weiten des Internets und such dir ein Rhetorikseminar, ein Seminar zu Charisma oder ähnliches… Oder frag mich 😉

6. Steh zu dir

Ganz ehrlich, hör auf dich mit Selbstzweifeln und Selbstvorwürfen zu quälen. Wenn du als Mutter Karriere machst, dann gibt es genug andere Kritiker, die dir das Leben schwer machen werden. Du musst denen nicht die Arbeit abnehmen.

Egal ob andere Mütter- „Die hat wieder keinen Kuchen zum Kuchenbasar gebacken“ oder andere Führungskräfte- „Die wirkt viel zu weich, nie im Leben hat die ihre Truppe im Griff“

Es gibt genug, die dich verurteilen werden für das was du machst oder wie du etwas machst oder wie du bist…

Ignoriere sie! Steh zu dir! Du schaffst das!

Deine Julia