5 Punkte an denen du familienfeindliche Unternehmen erkennst

familienfeindliche Unternehmen

Während alle immer nur über familienfreundliche Unternehmen reden, muss ich leider beim Blick auf die Statistik feststellen, dass nur ca. 38 % der deutschen Unternehmen familienfreundlich sind. Der Rest wäre per se familienfeindlich oder es ist dem Unternehmen schlicht egal. (Quelle)

Nur, wie kannst du verhindern, dass du ausgerechnet an eines der Unternehmen gerätst, welches zu den anderen 62% gehört?

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Ich habe dir einmal 5 Punkte zusammengestellt, die du prüfen solltest, bevor du bei dem Arbeitgeber anfängst. (Einen kostenlosen Download dazu findest du auch hier.)

1. Es werden keine flexiblen Arbeitszeiten angeboten

Eigentlich sollte heute kaum mehr darüber geredet werden müssen, dass bei Bürojobs in einem gewissen Umfang flexible Arbeitszeiten/ Gleitzeit angeboten werden sollte. Das Gegenteil ist leider der Fall. Unternehmen mit einer familienfeindlichen Politik haben häufig sehr strikte Vorgaben über Beginn und Ende deiner Arbeitszeit. Das findest du aber bereits im Vorfeld beim Bewerbungsgespräch heraus. Oder noch besser durch eine private Kontaktaufnahme mit einem deiner potentiellen Kollegen- da hat sich Xing bzw. LinkedIn bewährt!

2. Homeoffice wird nicht angeboten

Zugegeben Homeoffice geht nicht immer und nicht überall. Aber es geht erstaunlich häufig. Nur mindestens genauso häufig wollen Unternehmen dieses Konzept nicht aus Angst, der Mitarbeiter könnte zu Hause zu viele Ablenkungen haben und zu wenig für die Arbeit tun.

Trotzdem, frag danach im Bewerbungsgespräch. Gerade z.B. im telefonischen Support ist es leicht von zu Hause zu arbeiten und auch als Führungskraft sollte es in Ausnahmefällen möglich sein!

3. Das Unternehmen bietet keine Kinder-Boni an

Ich weiß, das mag komisch klingen. Aber es gibt immer mehr Unternehmen, die beispielsweise je Kind einen Gehaltszuschlag zahlen, zusätzliche Urlaubstage oder auch schlicht die Möglichkeit auf unbezahlten Sonderurlaub anbieten.

Und vor allem der unbezahlte Sonderurlaub kann dich retten, wenn der Kindergarten streikt, dein Kind das Pfeiffrische Drüsenfieber bekommt oder anderweitig Chaos droht.

4. Das Unternehmen bietet keine Unterstützung bei der Kinderbetreuung

Mir ist durchaus bewusst, dass gerade der ein oder andere Unternehmer tief durchatmen muss. ABER hier geht es ausdrücklich nicht um finanzielle Unterstützung (wenngleich die natürlich auch schön wäre 😉 )

Nein, es geht um die Unterstützung bei der Kontaktaufnahme mit dem Kindergarten. Hier kann es häufig schon helfen, wenn der zukünftige Chef die Dringlichkeit betont- schlimm, aber leider wahr.

Noch besser ist natürlich, wenn der Arbeitgeber mit der Stadt ein Kontingent vereinbart hat, auf das seine Mitarbeiter bevorzugten Zugriff erhalten.

5. Der Chef/ die Chefin hat selbst keine Kinder

Zugegeben, ein heikles Indiz. Aber fast 2/3 aller Arbeitnehmer glauben, dass ein Chef/ eine Chefin, die die Vereinbarkeit vorlebt, auch eine familienfreundliche Kultur fördert. Hat man ein solches Vorbild nicht im Unternehmen, dann fällt die Zahl auf 8 Prozent. (Quelle)

All das gibt natürlich keine letztendliche Sicherheit für ein familienfeindliches bzw. familienfreundliches Unternehmen, aber es gibt erste Ansatzpunkte.

Einen Punkt habe ich aber noch unterschlagen. Das Thema Kommunikation! Diesen Punkt kannst du am einfachsten und schnellsten abprüfen.

Wie kommuniziert das Unternehmen seine Einstellung zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf nach außen? Findest du auf der Homepage eine Stellungnahme? Gibt es bei kununu.com Bewertungen dazu? Erscheint das Unternehmen damit in der Presse oder hat es sogar einen Preis für Familienfreundlichkeit gewonnen?

Nichts davon gibt dir 100% Sicherheit, aber erste Hinweise auf die Einstellung des Unternehmens zu dir als Mutter und Mitarbeiterin.

Welche Erfahrungen hast du mit Unternehmen gemacht? Sind sie eher familienfeindlich oder familienfreundlich?

Deine

Julia

P.S.: Wenn du eine kleine Schritt-für-Schritt-Anleitung möchtest, wie du familienfreundliche Arbeitgeber findest, dann lade dir doch hier mein kostenloses PDF runter. Viel Erfolg!

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